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Tagpfauenauge

Tagpfauenauge (Aglais io) Edelfalter

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert.

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden. Tagpfauenaugen finden geeignete Nahrungspflanzen aufgrund ihres Geruchs.

Die Weibchen legen bis 200 Eier auf die Unterseite der Blätter von sonnig oder höchstens halbschattig stehenden Futterpflanzen. Die Eier sind circa einen Millimeter groß. Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die circa drei Millimeter langen Raupen. Sie haben eine weiß grünliche Farbe und eine glänzende, schwarze Kopfkapsel. Sie ernähren sich fast ausschließlich von der Großen Brennessel. Sie häuten sich schon nach wenigen Tagen. Die danach leicht graubraunen Raupen legen ein Gespinst an, das in weiterer Folge die ganze Pflanze überzieht. Nach etwa drei bis vier Wochen und weiteren Häutungen sind sie ausgewachsen und sind schwarz mit weißen Punkten. Sie zerstreuen sich, um sich an vertrockneten Stängeln zu verpuppen.

Schmetterling des Jahres 2009


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