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Zitronenfalter

Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) Tagfalter Familie Weißlinge

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben intensiv zitronengelb (Männchen) bzw. blass grünlich-weiß (Weibchen) gefärbte Vorder- und Hinterflügel.. Alle vier Flügel der Zitronenfalter sind an den Spitzen deutlich zugespitzt. Beide Geschlechter haben je einen orangen Fleck auf ihren Flügeloberseiten, auf den Unterseiten sind diese bräunlich gefärbt. Die Flügeladern sind deutlich sichtbar und treten stark hervor.

Sie leben sowohl in feuchten als auch in trockenen Gebieten, wie Wäldern, Gebüschen und auf sonnigen und grasbewachsenen oder felsigen Hängen mit kargem Strauchwuchs.

Die Weibchen legen ihre Eier im April meist einzeln oder paarweise an sich öffnende Knospen ihrer Futterpflanzen. Die Raupen sind mattgrün gefärbt, wobei an den Seiten die Färbung schwächer ausgeprägt ist. Über den Beinchen verläuft auf jeder Seite ein heller tiefliegender mattweißer Längsstreifen.

Die Tiere überwintern als einzige mitteleuropäische Schmetterlingsart ohne Schutz als Falter frei in der Vegetation. Entweder sie sitzen dabei auf Zweigen oder zwischen trockenem Laub auf dem Boden, häufiger in den steiflaubig-immergrünen Büschen. Sie können Temperaturen von bis zu minus 20 Grad schadlos überstehen. Im zeitigen Frühjahr ist der Zitronenfalter dann wieder aktiv. Die Zitronenfalter erreichen eine Lebensdauer von 12 Monaten und haben somit die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge.


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